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Liebe Blog-Leser,

im Moment können wir Obst und Gemüse kaufen in vielen Farben. Die Farbstoffe sind so wichtig für den Körper wie Vitamine.

Viel Spaß beim lesen.

  • Anthozyane

Das blaue Wunder der Natur ist nichts anderes als Farbe und als solche ziemlich gesund. Anthozyane fangen freie Radikale, schützen jede Körperzelle vorm Altern, vor Krebs und Herzinfarkt. Killen Bakterien. In vino sanitas: Im Wein steckt die Gesundheit. Das Anthozyan namens Malvosid wirkt ähnlich wie Penicillin. Es sitzt zwar in der Traubenschale, kommt aber erst bei der Weingärung frei. Anthozyane aus der Aubergine und Mangosteen senken das Cholesterin und schützen vor Arterienverkalkung. Und Blau macht schön: Anthozyane aus Beeren und Kirschen straffen das Bindegewebe. Essen Sie rot-blautes Obst, dann sparen Sie sich die Anti-Cellulite-Creme.

  • Antioxidantien

Sie trotzen als körpereigenes Rostschutzmittel dem Angriff von aggressivem Sauerstoff – bekannt unter dem Namen freie Radikale. Verursacher von Falten, Krebs, Alzheimer, Gefäßverkalkung, vorzeitigem Altern.

Freie Radikale reißen alles an sich, was nicht geschützt ist, zerstückeln Zellmembranen, Erbmaterial und Blutgefäße. Das tun sie nicht, wenn genügend Antioxidanzien zur Stelle sind, die dem wilden Sauerstoff einfach ein Elektron zuschieben und ihn so harmlos und zufrieden machen. Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin und Selen bekämpfen als Antioxidantien freie Sauerstoffradikale in unserem Körper. Sekundäre Pflanzenstoffe sind noch stärker.

Polyphenole aus einem einzigen Apfel wirken beispielsweise genauso antioxidativ wie 1.500 Milligramm reines Vitamin C.

  • Resveratol

So heißt die wissenschaftliche Absolution für Weinfreunde – und ein Grund, warum Kreter länger leben. Denn sie trinken ein bis drei Gläser Wein pro Tag. Rotwein liefert das Phenol Resveratol. Es ist der schärfste Radikalfänger unter den Antioxidanzien und findet sich vor allem in Stiel, Kern und Schale der Trauben. Es wirkt 300-mal stärker als Vitamin E. Das erklärt, warum Bewohner Kretas so niedrige Herzinfarkt- und Krebs-Raten haben. Man vermutet, dass weitere unzählige unbekannte Polyphenole mit Heilpotenzial im Wein stecken, die bei der Gärung im Fass entstehen.

  • Flavonoide

Die Stars unter den Sekundären Pflanzenstoffen schützen Obst- und Gemüse-Esser vor Herzinfarkt und Krebs. Es sind bereits 4.000 bis 5.000 Flavonoide bekannt. Sie recyceln Vitamine, machen das Vitamin C 20-fach wirksamer, das Vitamin E 50-fach. Die Superstars stecken in Äpfeln, naturtrübem Apfelsaft, Trauben, Kirschen, Grapefruits, Orangen, Sellerie, Zwiebeln, Endiviensalat, Sojabohnen, Wein und Tee. Eine neue Studie aus Schottland fand die Radikalfänger auch in Schokolade. Demnach enthält ein Riegel Bitterschokolade genauso viele Flavonoide wie 6 Äpfel, 4,5 Tassen Schwarztee oder 2 Gläser Rotwein.

 

Viel Genuss beim Farben essen.

Viele Grüße Elisabeth

 

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